Streamlight Sidewinder

In diesem Review geht es um das Thema „Licht“, genauer um eine Taschenlampe. Die Streamlight Sidewinder.

Sicher ist das gute Stück einigen bekannt oder man hat es schon mal gesehen.

Zunächst wie üblich einige Daten.

Bezeichnung:    Sreamlight Sidewinder
Hersteller:         Streamlight
Typ:                  LED Taschenlampe, mehrfarbig
Material:            Kunststoffgehäuse mit Metalclip
Abmessungen:  11,8 x 4,5 x 2,2 cm
Gewicht:             ca. 135g inkl. AA Batterien
Gehäusefarbe:   coyote oder od
Batterien:           AA
Lichtfarben:       weiß, rot, blau, IR (jeweils in mehreren Lichstärken)
Preis:                50-80€

Link zum Hersteller: http://www.streamlight.com/product/product.aspx?pid=168

Die Streamlight Sidewinder ist ein echtes Multitalent, wenn man das bei einer Taschenlampe so sagen kann.

Durch die verschieden Lichtfarben,  in diesem Fall weiß, blau, rot und IR (es gibt auch noch andere Versionen), ist sie sehr vielseitig und in den unterschiedlichsten  Situationen einsetzbar.

Dazu macht sie noch einen robusten Eindruck, der auch durch die Herstellerangaben untermauert wird. Das Gehäuse ist Stoßfest und Spritzwassergeschützt

Als erstes fällt einem das kompakte und durch die Struktur sehr griffige Gehäuse mit dem Schwenkbaren Lampenkopf auf. Dazu ein großer schwarzer Drehschalter.

Im Lampenkopf sieht man die verschiedenen LED, für jede Farbe eine. Bei der weißen LED kommt noch ein Reflektor hinzu.

Der Lampenkopf ist um 185° schwenkbar und kann so auch gut eingestellt werden wenn man die Lampe irgendwo anbringt oder abstellt um einen Bereich auszuleuchten.

Die Farbauswahl erfolgt über den Drehschalter. Dabei ist die Einstellung auch zu ertasten und lässt sich mit Handschuhen sehr gut bedienen. Der Farbwechsel kann auch bei eingeschalteter Lampe erfolgen.

Eingeschaltet wird dir Lampe über den Druckknopf der sich auf dem Drehschalter befindet. Auch dieser ist sehr gut mit Handschuhen bedienbar.

Hier kommt nun schon eine sehr praktische Funktion der Sidewinder zum Vorschein. Die Lampe startet immer in der niedrigsten Lichtstuffe. Man muss also keine Angst haben beim ersten Drücken gleich ein Flutlicht in der Hand zu haben. Das gilt für alle Lichtfarben.
Hält man den Schalter gedrückt wird die Lichtstärke Stufenweise erhöht, nach Erreichen der hellsten Stufe wieder verringert. Insgesamt stehen 4 Lichtstärken zur Verfügung.

Drückt man den Knopf zweimal kurz hintereinander, gelangt man in den Stroboskopmodus (bei allen LED Farben möglich).

Zu den einzelnen LED sagt der Hersteller:

C4®-LED-Technologie, weiß, stoßfest mit einer Lebensdauer von 50.000 Stunden
Infrarote 5 mm-LED – maximale Ausgangsleistung bei 880 nm Wellenlänge, stoßfest mit einer Lebensdauer von 100.000 Stunden
Rote 5 mm-LED – maximale Ausgangsleistung bei 630 nm Wellenlänge, stoßfest mit einer Lebensdauer von 100.000 Stunden
Blaue 5 mm-LED – maximale Ausgangsleistung bei 470 nm Wellenlänge, stoßfest mit einer Lebensdauer von 100.000 Stunden
Grüne 5 mm-LED – maximale Ausgangsleistung bei 527 nm Wellenlänge, stoßfest mit einer Lebensdauer von 100.000 Stunden

Die Ausleuchtung ist auf jeden Fall recht gleichmäßig bei allen Farben. Bei weißem Licht hat man auf der höchsten Stufe schon eine gute Reichweite.

Ein weiterer praktischer Punkt ist die Energieversorgung über normale AA Batterien, natürlich können auch AA Akkus verwendet werden. Dadurch hat man eine hohe Verfügbarkeit der Batterien, AA Batterien bekommt man ja quasi überall für kleines Geld.

Das Batteriefach befindet sich im Lampenkörper und ist über einen verschraubten Verschluss von unten zugänglich. Der Deckel ist an der Lampe über ein Drahtseil gesichert und kann so nicht verloren gehen. Das Prinzip kennt man z.B. auch vom MS2000 Distress Marker.

Außen am Gehäuse ist die Polung zu erkennen, in diesem Fall erhaben angebracht, so dass man auch hier notfalls ertasten kann wie die Batterien einzusetzen sind. Auch ein Punkt an dem man erkennt das die Lampe für den Outdoor-Gebrauch konzipiert wurde und sich die Entwickler einige Gedanken gemacht haben.

Am Gehäuse angebracht ist ein Metalclip um die Lampe am Gürtel, Molle-Schlaufen oder wo auch immer anbringen zu können. Der Clip ist angeschraubt und kann an beiden Gehäuseseiten angebracht werden. Dadurch kann man die Lampe an der Ausrüstung befestigen und hat die Hände frei.

Löcher um eine Fangschnur anbringen zu können sind ebenfalls vorhanden.

Hier ein Größenvergleich mit dem MS2000 Distress Marker.

Alles in allem eine wirklich gute Taschenlampe für den Outdooreinsatz. Einfach in der Handhabung, vielseitig einsetzbar, robust und kompakt.

Ich kann die Streamlight Sidewinder empfehlen und nutze meine sehr gern. Ein Kauf den ich bisher nicht bereut habe.

Sie passt in jede Jackentasche und ist durch den Clip auch leicht an der Ausrüstung anzubringen.

Die Batterien halten gefühlt ewig. Laut Hersteller ist das natürlich von der verwendeten Lichtstärke und Farbe abhängig. Bei weißem Licht werden 100 Stunden bei kleinster bis 5,5 Stunden bei hellster Stufe angegeben. Bei IR und rot sollen auch über 200 Stunden Dauerbeleuchtung drin sein.
Ein kleiner Kritikpunkt ist die sehr eckige Form. Dadurch ist sie in der Hosentasche nicht so angenehm zu tragen.

Allerdings hat die Form auch Vorteile. Man kann die Lampe hinlegen und sie rollt nicht weg. Dadurch wird es auch noch mal erleichtert das Licht auf einen bestimmten Berich zu lenken.

Für die Streamlight Sidewinder wird eine Helmbefestigung als Zubehör angeboten. An dieser wird die Lampe über den Metalclip befestigt. Weiterhin einen Rail Adapter.

Außerdem gibt es eine kleine Version der Lampe, die Sidewinder Compact. Der Lampenkopf ist dabei quasi identisch, aber der Lampenkörper mit den AA Batterien fällt weg. Hier wird nur eine CR123 Batterie verwendet.

Die Streamlight Sidewinder ist in diversen Online-Shops in Deutschand erhältlich. Auch ein Blick ins Ausland kann sich unter umständen lohnen.

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